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Generisches Ultram behandelt mittlere und schwere Schmerzen.
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Tramadol Hydrochlorid Tabletten

Was ist dies für ein Medikament?

TRAMADOL ist ein Schmerzmittel und hilft Erwachsenen bei mittleren bis starken Schmerzen.

Was muss mein Arzt bzw. meine Ärztin vor der Behandlung wissen?

Informieren Sie sie über folgende Umstände:

  • Gehirntumor
  • Mehr als 3 alkoholische Getränke am Tag
  • Drogenmissbrauch oder Abhängigkeit
  • Kopfverletzung
  • Nierenkrankheit oder Probleme auf die Toilette zu gehen
  • Leberkrankheit
  • Lungenkrankheit, Asthma oder Atemprobleme
  • Anfälle oder Epilepsie
  • Eine ungewöhnliche oder allergische Reaktion auf Tramadol, Kodein, andere Medikamente, Lebensmittel, Farb- oder Konservierungsstoffe
  • Schwangerschaft oder Schwangerschaftswunsch
  • Stillen

Wie nehme ich dieses Medikament?

Nehmen Sie das Medikament oral mit einem Glas Wasser. Wenn Sie Ihren Magen beruhigen wollen mit etwas Milch. Nehmen Sie nur so viel wie Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen verschrieben hat.Beraten Sie sich mit einem Kinderarzt/Ärztin falls das Medikament von Kindern eingenommen werden soll. Es können besondere Vorsichtsmaßnahmen nötig sein.

Überdosierung: Wenn Sie mehr Tabletten eingenommen haben, als Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verschrieben hat, wenden Sie sich sofort an das nächstgelegene Krankenhaus oder an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

ACHTUNG: Dieses Medikament ist ausschließlich für Sie bestimmt. Geben Sie es nicht weiter an Andere.

Was soll ich machen, wenn ich die Einnahme vergesse?

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie sie möglichst schnell nach. Ist jedoch der Zeitpunkt der nächsten Einnahme gekommen, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Verdoppeln Sie aber keinesfalls die Dosis.

Welche Wechselwirkungen kann es geben?

Nehmen Sie das Medikament NICHT zusammen mit folgenden Medikamenten:

  • MAOIs wie Carbex, Eldepryl, Marplan, Nardil, Parnat

Dieses Medikament kann mit den folgenden Medikamenten Wechselwirkungen zeigen:

  • Alkohol oder alkoholhaltige Medikamente
  • Antidepressiva
  • Antihistamine
  • Benzodiazepine
  • Bupropion
  • Carbamazepin oder Oxcarbazepin
  • Clozapin
  • Zyclobenzaprin
  • Digoxin
  • Furazolidon
  • Linezolid
  • Medikamente gegen Schmerzen wie Pentazocin, Buprenorphin, Butorphanol, Meperidin, Nalbuphin und Propoxyphen
  • Muskelentspannungsmittel
  • Naltrexon
  • Phenobarbital
  • Phenothiazine wie Perphenazin, Thioridazin, Chlorpromazin, Mesoridazin, Fluphenazin, Prochlorperazin, Promazin, und Trifluoperazin
  • Procarbazin
  • Warfarin

Diese Liste ist unvollständig. Geben Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin eine Liste aller Ihrer verschreibungspflichtigen und nicht verschreibungspflichtigen Medikamente, Wirkstoffe, Kräuterprodukte und Nahrungsergänzungsmittel. Geben Sie auch an, ob Sie Rauchen, Alkohol trinken oder Drogen nehmen. All diese Substanzen können die Wirksamkeit des Medikaments verändern bzw. beeinträchtigen. Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt bzw. Ärztin bevor Sie irgendeines Ihrer Medikamente absetzen oder wieder einnehmen.

Was muss ich während der Einnahme dieses Medikaments beachten?

Gegen Sie zu Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Ihre Schmerzen sich nicht verbessern oder sogar schlechter werden oder wenn ein neuer Schmerz hinzukommt. Es kann sein, daß sich Ihr Körper an das Medikament gewöhnt. Gewöhnung heißt hier, daß Sie eine höhere Dosis brauchen. Das ist normal, gerade wenn Sie das Medikament über einen langen Zeitraum nehmen. Brechen Sie die Therapie NICHT plötzlich ab, weil dies schwere Nebenwirkungen auslösen kann. Die Gewöhnung Ihres Körpers an das Medikament hat NICHTS mit einer Medikamentenabhängigkeit zu tun! Abhängigkeit ist ein Verhalten, an das Medikament zu gelangen und es ohne medizinische Indikation zu nehmen. Haben Sie Schmerzen, dann haben Sie einen medizinischen Grund, das Medikament zu nehmen. Ihr Arzt bzw. ihre Ärztin wird Ihnen die richtige Dosierung mitteilen und auch empfehlen, wie Sie es allmählich absetzen können, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Es kann Ihnen schwindlig werden. Fahren Sie nicht, steuern Sie keine Maschinen oder machen Sie nichts, was Ihre volle Aufmerksamkeit benötigt, bis Sie wissen, wie das Medikament bei Ihnen wirkt. Um das Risiko von Schwindel und Ohnmachtsanfällen zu vermeiden, besonders wenn Sie ein älterer Patient sind, bewegen Sie sich langsam und stehen Sie auch langsam auf. Alkohol kann Schwindel und Schläfrigkeit verstärken. Vermeiden Sie also das Trinken von Alkohol.

Es kann sein, daß Sie eine Verstopfung bemerken. Versuchen Sie mindestens alle zwei bis drei Tage Stuhlgang zu haben. Ansonsten gehen Sie zum Arzt oder zur Ärztin.

Wenn Ihr Mund trocken ist, kauen Sie einen zuckerfreien Kaugummi oder lutschen Sie ein Bonbon und trinken viel Wasser. Wird es schlimmer oder geht nicht weg, gehen Sie zu Ihrem Arzt oder Ihre Ärztin.

Welche Nebenwirkungen kann es geben?

Nebenwirkungen, die Sie SOFORT Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin melden müssen:

  • Atembeschwerden, Keuchen
  • Verwirrung
  • Jucken
  • Leichte Benommenheit oder Ohnmachtsanfälle
  • Rötung, Blasenbildung, Schälen oder Ablösen der Haut, auch im Mund
  • Anfälle

Folgende Nebenwirkungen müssen nicht behandelt werden (Kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin falls sie andauern oder als störend empfunden werden):

  • Verstopfung
  • Schwindel
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen

Diese Liste kann unvollständig sein.

Wie ist das Medikament aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich lagern bei einer Raumtemperatur 15 bis 30 Grad Celsius. Die Packung gut verschlossen halten, damit kleine Kinder sie nicht öffnen können. Nicht aufgebrauchte Medikamente nach deren Haltbarkeitsdatum entsorgen.

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